Der Teppich von Marie Geroe-Tobler im Hesses Atelier der Casa Rossa, 1962 – Zeugnis seiner Wertschätzung für das Werk der Künstlerin © Hermann Hesse-Editionsarchiv, Offenbach am Main
Talk
Samstag, 19. September 2026 · 16.30 Uhr · Ehemalige Bäckerei Artebianca, Via Berenice 2, Ortskern von Gentilino ♿
Seit seinem dreizehnten Lebensjahr fühlte Hermann Hesse den Ruf, Schriftsteller zu werden – doch sein Weg zur künstlerischen Verwirklichung verlief alles andere als gerade. Diese Erfahrungen teilte er später grosszügig mit jungen Kunstschaffenden, besonders mit Künstlerinnen wie Maria Geroe-Tobler, Margarete Toppi und Emmy Hennings-Ball, die trotz erschwerter Bedingungen ihren eigenen Weg gingen und in seinem Umfeld eine wichtige Rolle spielten.
An diese Haltung knüpft die Veranstaltung an und gibt zwei zeitgenössischen Künstlerinnen Raum, von ihrem persönlichen Werdegang zu erzählen – von den besonderen Hürden, die Frauen im Kunstbetrieb noch immer begegnen, aber auch von Erfolgen, Umwegen und entscheidenden Etappen. Durch die Lesung von Texten Hermann Hesses entsteht ein Dialog zwischen zwei sehr unterschiedlichen Epochen, der zeigt, wie zeitlos die Herausforderungen des künstlerischen Schaffens sind – und wie hartnäckig sich manche davon für Frauen bis heute halten.
Im Anschluss an das Gespräch sind die Besucherinnen und Besucher zu einem Aperitif mit biologischen Produkten eingeladen sowie zur Präsentation des im Rahmen des Programms Hesse Artist in Residence entstandenen Werks von Giulia Santambrogio. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, Originalwerke der Künstlerinnen zu erwerben – eine direkte und unmittelbare Form, ihre Arbeit zu unterstützen.
Die Namen der Künstlerinnen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Website bekannt gegeben.
In italienischer Sprache
Eintrittspreis: Prinzip «Pay What You Want»

